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<pre>Gemessen an den Spielanteilen konnte sich die Knappen über das ausgehandelte 1:1 zwar nicht beschweren; gleichwohl war das eingefahrene Pünktchen natürlich zu wenig, um nun noch immer mit einem brauchbaren Saisonziel in Leverkusen anzutreten.  <p> Wie eng das Rennen um die internationalen Fleischtöpfe ist, kann schon allein die jüngste Enttäuschung in der Fuggerstadt verdeutlichen: Wäre in der Schlussphase nämlich den Knappen der nicht unverdiente Lucky Punch geglückt, hätte dies zur Eroberung des vierten Tabellenrangs geführt.  <p>  Denn seit dem 4:0-Hinrundensieg über Bielefeld hat die Werkself in den darauffolgenden 16 Bundesliga-Spielen nur bei einer einzigen Gelegenheit zu Null gespielt — und zwar beim 1:0-Sieg über den Aufsteiger aus Bochum! <p> Generell tun sich die Franken schwer, sobald sie in der Fremde ranmüssen. Nach wie vor ist der Aufsteiger auf fremden Geläuf ohne Sieg in dieser Saison. <p>  Bislang war die Abwehr ja nicht unbedingt der wunde Punkt bei den Schalkern.  </pre>


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<pre>Gegen den Vorjahresvierten schwang sich die Mannschaft von Markus Gisdol zu ihrer wohl bislang besten Saisonleistung auf; das normalerweise nur auf Sparflamme bekochte Publikum wurde über weite Strecken sogar mit richtig ansehnlichem Fußball überrascht.  <p> Wenn es ganz schlimm läuft, wird Schalke einen weiteren Offensivspieler vorgeben müssen. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Lage sich zumindest ein ganz klein wenig entspannt hatte. Schalke hat in den letzten beiden Partien erstmals in dieser Saison Punkte geholt und die direkten Abstiegsplätze verlassen.  <p>  Besonders bei den 05ern zeigte Formkurve im Advent steil nach unten. Denn rückblickend auf die jüngsten fünf Liga-Partien schlagen nicht weniger als vier Niederlagen zu Buche. Demgegenüber steht nur ein einziger Dreier, am 15. Spieltag gegen den HSV (2:0). <p> Hatte der mittlerweile längst selbst gegangene Klaus Allofs bei der Verpflichtung des unerfahrenen Ismael somit offenkundig auf das falsche Pferd gesetzt, scheint der VfL nach dieser Episode nun zunächst einmal der Experimente überdrüssig geworden zu sein. <p>  Derweil es auf dem königlichen Parkett gegen Manchester City nicht ganz zum möglichen Erfolgserlebnis reichte, ist die Bilanz des Favre-Nachfolgers in der Bundesliga durchweg positiv — mit einem unaufhaltsamen Lauf hat der Coach seine Borussen von einem Extrem ins andere geführt.  </pre> 


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<pre> Auch das vor wenigen Tagen in die Wertung gebrachte 1:4 gegen RB Leipzig machte wiederum deutlich, dass in der Hintermannschaft einiges in Unordnung geraten ist; satte 11 der insgesamt 24 Gegentreffer haben die Süddeutschen allein in den letzten drei Liga-Runden kassiert.  <p> Diese Machtdemonstration hat im Nachhinein allerdings für beide Klubs einen zentralen Wendepunkt markiert: Während die Berliner seit jenem Debakel im heimischen Stadion ungeschlagen blieben, fuhr Gladbach seither nur noch zwei von 21 möglichen Punkten in der Fremde ein.  <p>  Nur weil der Ausgleich via Videobeweis aberkannt wurde, konnte Leipzig die drei Punkte aus Hannover mitnehmen. <p>  Mit Kohfeldt ist dieser aber zu schaffen. 12 Liga-Spiele hat Werder unter ihm gespielt und daraus 18 Punkte geholt. Das macht einen Schnitt von 1,5 Punkte pro Spiel. Das ist die Ausbeute eines Europapokal-Anwärters. <p>  Während die Eintracht auch am Ende einer restlos enttäuschenden Rückrunde noch immer von der starken Hinserie zehrt, hatte es der FSV im vergangenen Herbst versäumt, sich ein ähnlich dickes Polster anzufressen.  </pre>


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<pre> Zum Auftakt in Schalke gehen die Wettfreunde allerdings davon aus, dass sich der Vizemeister zunächst einmal mit einer Punkteteilung zufrieden geben wird müssen.  <p> Mit einer solchen Ungeheuerlichkeit war die Bundesliga letztmals vor 21 Jahren auffällig geworden. Kein Wunder, schließlich war es den Domstädtern in der Folgezeit allenfalls sporadisch vergönnt, in der höchsten deutschen Spielklasse Fuß zu fassen.   <p> Zufriedenheit soll in Bremen deshalb aber trotzdem nicht einkehren, denn der Abstand zum Relegationsplatz ist mit nur drei Punkten Vorsprung noch immer sehr knapp. <p>  All dies legten die Bullen auf so beeindruckende Weise an den Tag, dass die Partie bereits nach 55 Minuten entschieden schien. Doch Vestergaard verkürzte wenig später auf 1:2, weshalb sich die Gäste bis zum Schluss vehement gegen den Ausgleich stemmen mussten.  <p> Vier weitere Pleiten hatten damals zur Folge, dass die Borussia nach der fünften Runde noch ohne jeden Zähler am Tabellenende stand: Auch ein 1:2-Ausrutscher gegen Mainz trug im August seinen Anteil dazu bei, dass Lucien Favre bald darauf die Lust an seiner Arbeit verlor.  </pre>


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<pre> Insbesondere die etwas zu sporadisch vorgetragenen Angriffe waren den Leverkusener Offensiv-Bemühungen der vergangenen Wochen erkennbar überlegen: Gelingt es den 05ern also, die eigenen Reihen halbwegs geschlossen zu halten, dürfte dies mindestens die halbe Miete auf dem Weg zum nächsten Dreier sein.  <p> Sollte er zum Hinrunden-Finish nicht zwei Siege einfahren, könnte in Leverkusen sogar noch vor Rückrunden-Start ein Trainerposten zur Vergabe stehen.  <p>  Die Gladbacher verzeichneten dagegen einen schlechten Saisonstart und lagen am Ende der Hinrunde noch in der Nähe der Abstiegsplätze. Als in der Rückrunde Dieter Hecking auf der Trainerbank Platz nahm, lief es deutlich besser. <p>  Grund: In den ersten fünf Saisonpartien brachten die Hessen bereits zehn Punkte auf die Habenseite. Erst ein einziges Mal musste sich das Team von Niko Kovac bislang geschlagen geben, demgegenüber stehen drei Dreier und das jüngste Heimremis gegen Hertha BSC (3:3).  <p> In zweiten Durchgang änderte sich nichts. Die Berliner verteidigten mit Mann und Maus und die Bayern fanden im Abwehr-Bollwerk fast keine Lücken — und wenn doch, wurden die Chancen entweder vernebelt oder Jarstein war wieder zur Stelle.  </pre>


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